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Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2011?

Unter dem Motto „Feel your heart beat“ (zu Deutsch: Spüre Dein Herz schlagen!) kommt der 56. Eurovision Song Contest, kurz ESC genannt, zum dritten Mal nach Deutschland. Das große Finale findet am 14. Mai 2011 in der ESPRIT arena in Düsseldorf statt. Zuvor werden am 10. und 12. Mai die Vorentscheide ausgetragen sowie das am 13. Mai 2011 stattfindende Jury-Finale.

Wie jedes Jahr werden bereits zahlreiche Wetten abgeschlossen, wer 2011 den Sieg mit nach Hause nehmen darf. Der Suchmaschinengigant Google gibt diesbezüglich jährlich eine Eurovision-Prognose heraus. Wie diese aussieht und was Deutschland dieses Jahr erwarten darf, schauen wir uns nun näher an.

Wer geht für Deutschland an den Start?

2011 hat Deutschland auf einen nationalen Vorentscheid verzichtet, und die Vorjahresgewinnerin Lena Meyer-Landrut direkt nominiert. In einer großen Co-Produktion des öffentlich-rechtlichen NDR und des Privatsender ProSieben wurde „Unser Song für Deutschland“ (Titel der Show) in insgesamt drei Liveshows gewählt. An einen wiederholten Sieg von Lena glaubt die Mehrheit der Deutschen jedoch nicht. Lena ist zudem die erste Teilnehmerin, die ihren Titel direkt im darauffolgenden Jahr verteidigt.

Wer wird gewinnen?

Wirklich beantworten wird man diese Frage erst nach der letzten Punktevergabe. Ein sicheres Näschen, was die letzten Gewinner betrug hatte jedoch allen voran Google! Mit seiner Eurovision-Prognose lag der Internetkonzern in den letzten Jahren immer richtig. „Ermittelt“ wird der Gewinner täglich basierend auf den Google-Suchanfragen, die in Punkte für den Teilnehmer umgerechnet werden. Unter folgendem Link kann die aktuelle Prognose seitens Google eingesehen werden:

http://www.google.de/intl/de/landing/eurovision/index.html#utm_campaign=eurovision&utm_source=de_de-ha-emea-de sk&utm_medium=ha&utm_term=eurovision%202011%20prognose

Wenn es nach Google geht, müssete also Lena auch dieses Jahr den Sieg davon tragen. Was von Google in der Prognose jedoch nicht berücksichtigt werden kann, ist die Die Jury-Wertung. Und diese macht bekanntlich 50% des Ergebnisses aus.

Vorfreude ist die schönste Freude

Prognosen hin oder her. Ich denke, das europäische Musikevent des Jahres sollte man vor allem genießen und sich überraschen lassen. Waren früher die Beiträge der Länder dem Zuschauer doch meistens gänzlich unbekannt, hat der Wettbewerb heutzutage vieles von seinem Flair verloren. Bereits lange im Voraus sind ESC-Liebhaber mit Hilfe des Internets bestens über die Länderbeiträge informiert und haben ihren Favoriten schon gewählt. Dabei lag der „Witz“ des Ganzen doch darin, seinen Favoritensong sponrtan zu nominieren. Und inwieweit lässt man sich von Prognosen aus dem Internet beeinflussen? Wie dem auch sei,ich persönlich werde dieses Jahr live in Düsseldorf dabei sein und wie jedes Jahr darauf hoffen, dass es heißt: „Germany twelve Points!“

Hintergrund:

Erstmals in Deutschland wurde der ESC im Jahre 1957 unter der Bezeichnung „Großer Preis der Eurovision“ in Frankfurt am Main ausgetragen. Nach dem Sieg von Nicole („Ein bisschen Frieden“, Komponist: Ralph Siegel) 1982 fand der begehrte Musikwettbewerb ein Jahr später in München statt. Erst 28 Jahre danach, gelang es, der durch Stefan Raab endeckten Lena Meyer-Landrut, mit dem Sieg in Oslo (Beitrag „Satellite“, 246 Punkte) den ESC zurück nach Deutschland zu holen. Seit 1981 wird der ESC regelmäßig im Land des Vorjahressiegers ausgetragen. Deutschland konnte den Wettbewerb bislang nur zweimal für sich entscheiden.

Gekürt wird bei dem internationalen Musikwettbewerb der beste Komponist und Songwriter. Was oftmals nicht bekannt ist: Der eigentliche Interpret geht leer aus! Ihm bleibt lediglich der gesteigerte Bekanntheitsgrad und die Chance seine Karriere darauf aufzubauen (wie beispielsweise Abba oder Celine Dion).

So läufts:

Nachdem die Rundfunkstationen der Länder ihren Vertreter nominiert haben, das Auswahlverfahren steht ihnen frei, treten die Teilnehmer zunächst in zwei Vorrunden (je 19 Länder) gegeneinander an. Die besten zehn der beiden Vorentscheide qualifizieren sich für die Endrunde. Im Finale bereits gesetzt sind die die sogenannten „Big Five“: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien als größte Geldgeber der Europäischen Rundfunkunion (Ausrichter des ESC).

Nachdem jeder Teilnehmer seinen Beitrag präsentiert hat, erfolgt im zweiten Teil des Wettbewerbes die Punktevergabe. Der beliebteste Song erhält zwölf Punkte, der darauffolgende zehn. Anschließend werden die Songs abfallend mit den Punkten acht bis eins bedacht. Wichtig bei der Abstimmung: Bei der Punktevergabe darf jedes Land seinen eigenen Beitrag nicht bewerten. Seit 2009 zählt das Telefonvoting 50% der Landeswertung. Die restlichen 50% werden durch eine fünfköpfige Jury des jeweiligen Landes vergeben.

erfasst von: Marc Hartung-Knöfler


Verfasst von Marc Hartung-Knöfler am 4. Mai 2011 - Trackback URL

Über Marc Hartung-Knöfler

Marc Hartung-Knöfler zeigt sich bei plateo für die administrative Betreuung der Geschäftskunden verantwortlich und engagiert sich im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Als einer der Ausbildungsbeauftragten des Unternehmens fungiert er als stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses 12 Bürokaufleute der IHK Offenbach am Main.

3 Antworten zu “Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2011?”

  1. Iris Vollmann sagt:

    Hallo,

    ich glaube nicht, dass die „Kristallkugel“ Google diesmal recht behalten wird, denn zweimal Lena, wäre doch etwas viel. Die Fans des ESC freuen sich gerade auf neuartige Songs und ein Interpret hat nun mal auch seinen eigenen Stil.

    Herzliche Grüße

  2. Wie es aussieht hat Iris Recht behalten :) und Google hat sich geirrt!nn1

  3. Dazu kann ich nur eines sagen: Leider!