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Bing und Facebook machen ernst

Bing hat die Integration von Facebook-Daten in die Suchergebnisse deutlich erweitert. Bereits seit Herbst 2010 ist bekannt, dass die Suchmaschine bestimmte Daten des Netzwerkriesen nutzt. Nun hat das Bing-Team in einem Blogbeitrag detailliert erklärt, auf welche Weise die Nutzerdaten die Suchergebnisse einfließen. Damit das funktioniert, ist es jedoch notwendig, dass der Nutzer bei Bing und bei Facebook eingeloggt ist. Zur Zeit gilt dieses Update nur für die USA.

Video: Wie Bing Daten von Facebook nutzt.

Bemerkenswert dabei ist: Die „Likes“ sollen auch die persönliche Rangfolge der Suchergebnisse beeinflussen. Mit einem „Facebook-Like-Button“ in der neuen Version der Bing Toolbar will Microsoft seine Kunden die soziale Empfehlung erleichtern. So versucht Bing einer verstärkten Forderung nach individuelleren und sozialeren Ergebnissen nachzukommen.

Damit macht Bing Google starke Konkurrenz – zumindest die personalisierte Suche betreffend. Auch der momentane Marktführer Google versucht sich an der sozialen und personalisierten Suche. Dabei ist er jedoch ganz auf sich gestellt. Mit „+1“ will Google ein eigenes Empfehlungsnetzwerk auf die Beine stellen. Als Anreiz wird auch für den hauseigenen Chrome-Browser, für externe Webseiten sowie in den Suchergebnissen ein Empfehlungs-Button angeboten.

Wird Bing sich in diesem Bereich gegen seinen stärksten Konkurrenten durchsetzen können? Google ist zwar global betrachtet noch die meistgenutzte Suchmaschine, Facebook hat ihr jedoch im sozialen Bereich einiges voraus. In dieser immer wichtigeren Nische, könnte Bing Google den Rang ablaufen.


Verfasst von Blanka Szczebak am 18. Mai 2011 - Trackback URL

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