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Google X – Das bislang geheime Forschungslabor

Es ist bekannt, dass Großkonzerne wie Mircosoft oder Nokia ein Forschungslabor unterhalten. Wie nun die New York Times berichtet, verfügt auch der Suchmaschinengigant Google über ein Labor Namens Google X. Das Projekt sei so geheim, dass angeblich nicht einmal alle Google-Mitarbeiter von der Existenz des Zukunftslabors wüssten.

Google X – Was geschieht hinter den Türen?

Die Autoren Claire Cain Miller und Nick Bilton (New York Times) beschreiben in ihrem Artikel ein Labor, in dem Roboter frei herumlaufen, ein Kühlschrank die Lebensmittel im Internet bestellt und Teller herumliegen, die auf Google+ veröffentlichen, was man gerade isst.

Solche und viele weitere Ideen, aktuell insgesamt 100 ambitionierte Projekte, sollen die Entwickler des weltgrößten Suchmaschinenbetreibers in ihrem Forschungslabor verfolgen. Allen voran bei Google X: Sergey Brin.

Obwohl sich die meisten Entwicklungen noch in der Konzeptionsphase befinden sollen, will Google noch vor dem Jahresende eine Innovation von Google X vorstellen. Der Suchmaschinengigant hatte im Mai 2011 bereits angekündigt, eine Lampe mit Internetanschluss, welche sich per Android-Gerät ein- und ausschalten lässt, vorzustellen.

Nach eigenen Abgaben haben die Autoren mit rund einem Dutzend Mitarbeitern gesprochen, welche an der Erstellung der Liste mit den 100 Projekten involviert waren. Zitieren lassen, wollte sich jedoch niemand. Auch Google-Sprecherin Jill Hazelbaker wollte auf Einzelheiten nicht genauer eingehen. Sie verriet jedoch, dass Investitionen in spekulative Projekte durchaus Teil von Google sind. Im Vergleich zum Kerngeschäft würden jedoch nur geringe Beträge investiert werden.

Wo befindet sich Google X und wer ist Teil davon?

Aktuellen Informationen zufolge soll Google X über zwei Standorte verfügen. Während die Logistik in der Firmenzentrale (Mountain View) untergebracht ist, sollen sich die Roboter an einem geheimen Ort befinden.

Unter den Entwicklern sollen namhafte Personen (wie zum Beispiel die Professoren Sebastian Thrun, Andrew Ng und Johnny Chung Lee) stecken, welche zuvor u.a. für das Massachusetts Institute of Technology, Microsoft und Nokia gearbeitet haben.


Verfasst von Marc Hartung-Knöfler am 16. November 2011 - Trackback URL

Über Marc Hartung-Knöfler

Marc Hartung-Knöfler zeigt sich bei plateo für die administrative Betreuung der Geschäftskunden verantwortlich und engagiert sich im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Als einer der Ausbildungsbeauftragten des Unternehmens fungiert er als stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses 12 Bürokaufleute der IHK Offenbach am Main.

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