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Die Mär vom langweiligen Büro

Bürojobs gelten als trocken und langweilig. Ebenso wirkt die Google-Zentrale in Hamburg.  Doch ein Blick hinter die unauffälligen Fassaden lehrt uns eines Besseren. Die Mitarbeiter arbeiten nicht in Büros, sondern quasi in einem Erlebnispark. So kann es einem zumindest vorkommen, wenn man die farbenfrohen und ideenreichen Räume betritt.

Dass die Fassade so unauffällig ist, erklärt Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google, der FAZ gegenüber so, dass die Leute nicht zur Google-Zentrale kommen und dort darum bitten sollen, ihnen ein Kuchenrezept zu googeln :) .

Das erste Büro des Netzgiganten entstand bereits vor über zehn Jahren. Inzwischen hat es sich auf rund 6500 Quadratmeter ausgedehnt und beherbergt ca. 300 Mitarbeiter. Jede Etage sieht dabei anders aus und selbst auf jeder Etage wechselt das Design manchmal von Raum zu Raum. Eine Etage beispielsweise sieht aus wie ein S-Bahnhof, andere Räume hingegen haben Themen wie Flugzeugkabinen oder Matchbox-Autos. Konferenzen können in einer übergroßen Kodakdose stattfinden, Meetings vor einer Weltkarte im Nachrichtenstudio. Den Designern schienen keine Grenzen gesetzt.

Wie Bilder zeigen, existiert in den Büros auch ein Raum, der aussieht wie ein Schwimmbad. Die Tische sind Sprungbrettern nachempfunden und die Sitzplätze den Startblöcken vom Beckenrand. Eines der besonderen Büros ist auf einem der Fotos zu sehen. Ein Mitarbeiter sitzt auf einem an der Wand befestigten Vorsprung in etwa einem halben Meter Höhe, sodass er von den Schultern aufwärts in einem Loch in der Decke sitzt und so weder selbst seine Mitarbeiter sehen kann, noch selbst sieht, was andere machen.

Da sich die Zentrale in Hamburg befindet, war es naheliegend auch einen Raum in Anlehnung an die Schifffahrt zu gestalten. Entsprechen findet sich unter den Räumen einer, dessen Sitzgelegenheiten in ein Boot aus Holz eingearbeitet sind und an dessen Seite große Bilder eines von beruhigend grünen Pflanzen überhangenen Bachlaufes hängen.

Wie Google also wieder einmal beweist, muss ein Büro nicht langweilig sein. Zudem steigert die Gestaltung sicherlich die Motivation der Mitarbeiter.

Ein Gastbeitrag unseres Azubis Mario M.


Verfasst von Blanka Szczebak am 22. Juni 2012 - Trackback URL

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